Coke Sampling-Tour bei barcoo
22. Juli 2010 von BenjaminSachen gibt’s – barcoo arbeitet mit Coca-Cola zusammen. Zunächst einmal die Info, um was es geht. Beim Scan von Coke-Produkten kommt ab jetzt der werbliche Hinweis, dass es auch eine neue kleine Dose von Coca-Cola gibt. Man kann, wie schon bei einem normalen Werbe-Banner natürlich darauf klicken und ein kurzes lustiges (wechselndes) Video anschauen.

Gleichzeitig macht Coke für diese Dose noch “Sampling Touren”. Auf diesen Veranstaltungen kann man dann auch gleich die Dose probieren. Für die technisch Interessierten: Wir benutzen (wer das will und freigegeben hat) die Geolocation des Gerätes, um herauszufinden, ob in der Nähe und in nächster Zeit eine Veranstaltung stattfindet.
Selbstverständlich wird es auch bei Coke weiterhin die Lebensmittel-Ampel und die Nachhaltigkeitsampel geben. Wir blenden weiterhin vollständig unabhängig alle Informationen ein und freuen uns deswegen, mit Coke in Zukunft bald noch mehr zu machen. Guckt uns dabei ruhig genau auf die Finger!
23. Juli 2010 at 10:21
Wirklich schade. Es muss Euch doch einleuchten, dass die Kooperation mit einer solchen Marken den Prinzip der Transparenz entgegenläuft, selbst unter der Annahme, das die Ampelangaben richtig bleiben. Ich habe nichts gegen betriebswirtschaftliche Prinzipien und ihr dürft auch gerne Geld verdienen. Aber andere Transparenz-Organisationen schaffen es auch ohne Kooperationen mit denen, den Sie auf die Finger gucken wollen. Was ist mit Spenden? Was ist mit Stiftungen? Ich bin erstmal raus.
23. Juli 2010 at 10:44
@sabbeljan: es hat auf alle fälle “ein gschmäckle”, schade…
24. Juli 2010 at 10:53
Na, da sieht man mal wieder wie weit es mit dem “Gutmenschentum” bei barcoo und woabi schon gekommen ist. Bekannt geworden seid ihr mit der Botschaft, was für die Verbraucher tun zu wollen. Aber kaum wird das Venture Capital knapp, bettelt man sich ein paar Euros bei der skrupelosen Lebensmittel-Großindustrie zusammen. CocaCola ist wohl weltweit für die meisten Herzverfettungen und Kariesfälle verantwortlich. Lebensmittelampel? War da nicht mal was? Hahaha.
26. Juli 2010 at 10:33
Hallo T. Ripley,
ich verstehe, dass dies nicht bei jedem gut ankommt aber wir haben immer und überall kommuniziert, dass wir mit Mobile Shopping und Mobile Marketing Geld verdienen wollen. Es wäre natürlich Klasse, wenn wir weiterhin von der EU unendlich viel Geld bekommen würden, aber wir sind keine Stiftung und … ja … Profit-orientiert. Damit haben wir übrigens auch den größeren Hebel und auch erst die Chance gehabt in dieser kurzen Zeit diese große Reichweite aufzubauen. Und damit erreichen wir mehr für die Verbraucher als eine werbefreie aber ungelesene Website irgendwo da draußen.
Grüße, Benjamin.